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Das Münchner Kindl zu Gast

Oh ich schulde Euch schon lange mal wieder ein Update. Heute hab ich einen hervorragenden Anlass von dem ich berichten möchte und gleich einen super Blog-Tipp obendrein.

Letzte Woche durften wir nämlich eine bezaubernde Dame vom Blog “Das Münchner Kindl”  bei uns im Atelier begrüßen. Ein Glück – Anita hat sofort Freundschaft mit unserem “Studiodog”  Balou geschlossen. Er schwänzelte ununterbrochen um sie herum und ließ sie nicht mehr aus den Augen.

Bei Kaffee und Schokokeksen konnte sich die beschäftigte Bloggerin ein bisschen von dem grausligen Februarwetter erholen und obwohl sie ja eigentlich zu mir kam, um CONCUELA kennenzulernen, kam ich aus dem Fragen garnicht mehr raus. Ich musste ja die Gelegenheit beim Schopfe packen, wenn schon mal die Prominenz im Haus ist. Das dürfte Euch zu Gute kommen, denn diesen Blog werdet ihr lieben, versprochen. Ob Münchner oder nicht.

Apropos Münchner: Anita machte sofort den Münchner Kindl Check bei mir. Denn wenn bis zur 3. Generation, die Familien Münchner sind, ist man ein offizielles und urechtes Münchner Kindl. Puh, das hab ich schonmal geschafft. Check.
Glücklicherweise konnte ich sie auch ein bisschen mit unseren Handytaschen begeistern und so durfte Anita exklusiv eine der ersten Handytaschen aus unserer Frühling/Sommer Kollektion 2016 live bestaunen. Für Euch wird sie dann in ein paar Tagen im Shop zu kaufen sein. Ich sag nur soviel: geflochtenes Leder!

 

Anita mit Handytaschen

 

Aber zurück zum Kindl: Im Ganzen sind es drei entzückende Damen, die sich gerne mit Design, Essen und Kultur in München beschäftigen. “Die Münchner und ihre Geschichten porträtieren wir in Interviews und suchen dabei neue Start-up-Ideen und kreative Ansätze, die unsere Stadt ausmachen, sowie Traditionshäuser und Bräuche, die das bayerische Lebensgefühl schon lange prägen.” beschreiben Anita, Nina und Sarah ihren Blog.

Am schönsten finde ich als Münchnerin übrigens, dass sie ganz aufmerksam kleine bayrische Einflüße in sonst sehr modernem, urbanem Umfeld erspüren und diese dann ganz bewusst erzählen.

Und auch die kulinarischen Tipps kann man getrost sofort austesten. So konnte ich auf den Artikel über die Bruckmann´s Bar einem Freund einen tollen Location-Tipp für seine Geburtstagsfeier geben, der prompt hier feierte.

Was vielleicht nicht sofort auffällt, aber ausgesprochen erfrischend ist: Die Münchner Kindl verzichten auf nervige Werbung auf ihrer Seite. Das lässt den Leser unbemerkt völlig entspannt auf der Seite lesen, Stöbern und Verweilen. Ach ich bin ein treuer Fan und werde es bleiben.

Euer Münchner Kindl Conny

 

 

 

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Wie entstehen eigentlich Trends? Und was werden die Trendfarben Herbst / Winter 15/16

Woher kommen eigentlich so genannte Trendfarben und wer entscheidet was ein Trend wird und wie entstehen Trends? Und was sind die Trendfarben für die kommende Herbst/Winter 2015/2016 Saison?
Antworten findet man zum Beispiel auf der Munich Fabric Start – einer der größten deutschen Stoffmessen, die zweimal im Jahr in München stattfindet. Hier findet man riesige Hallen mit unzähligen Ständen von Herstellern und Händlern, aber auch Trendagenturen, Farbspezialisten und Verlage haben feste Stände und geben kleine Workshops oder Trendberichte.

WGSN ist zum Beispiel eine weltweit agierende Trendagentur die auf der Messe regelmäßig kurze Präsentationen zu den kommenden Trendwelten hält. Aber woher wissen die was Trend wird?
Das ist zum einen wahrscheinlich deren kleines Geheimnis und zum anderen gibt es verschiedene Informationsquellen derer sich solche Fashion-Zukunftsforscher bedienen.

Trends sind immer eine Summe an Faktoren die zusammen erst zu diesem Trend führen. Es gibt immer jemanden der etwas besonders nachahmenswertes macht, ob bewusst oder unbewusst. Meist beginnt alles mit einem Streetstyle. Er inspiriert, findet Nachahmer, wird kopiert oder neu kombiniert. Manche setzen sich durch andere nicht. So gibt es weltweit Trendscouts die wie Spürhunde nach neuen Trends suchen, und diese – ob klein oder groß – visualisieren und formulieren. Der Streetstyle erzeugt also eine Art Makrotrend, der eventuell von den Trendscouts zum Mikrotrend auserchoren wird und in Ihre Styleguides wandert. Und dreimal dürfen Sie raten welche Quellen der Inspiration namhafte Designer haben? Sie wären ja auch blöd wenn sie einfach nur ins Schwarze designen. Lieber etwas mit Trend-Garantie und Mainstream Potential.

Nimmt dann der Designer den Trend auf und interpretiert ihn, ist es garnicht so unwahrscheinlich dass er bei anderen Designern auch in Erscheinung tritt. Wen wunderts eigentlich. Nunja und der weitere Werdegang ist bekannt. Einflussreiche Modeblogger tragen das Teil, Arm in Arm mit Socialites, Models und Pop-Sternchen. Vogue, Instyle und Harpers Bazaar verzehren sich danach und schnell wird auch in Pakistan und Indien die Produktion für Zara, H&M und Konsorten angeworfen. Womit wir dann auf der breiten Trend-Autobahn gelandet wären.

Als supertrendige Farb-Spürhündin gehe ich also regelmäßig auf die Messen, um Zukunftsluft zu schnuppern und erstatte Bericht. Um so früh wie möglich so stylisch wie möglich zu punkten. Das sind also CONCUELA´s Trendfarben für diesen Herbst/Winter:

 

Handytasche Wildleder marsala-rot Concuela

Marsalarot

 

Handytasche Wildleder braun cognac iPhone 6

Cognacbraun

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Handytasche Lammnappa nachtblau metallic

Nachtblau

Dreierlei Dips mit gegrilltem Fladenbrot – Teil 2 Der Ziegenfrischkäse Dill Dip

ZUTATEN

1 Ziegenfrischkäse Pyramide (ca. 150 g)
1/3 – 1/2 Gartengurke geraspelt (Wasser etwas abgießen, damit der Dip nicht zu flüssig wird)
1-2 Stangen Frühlingszwiebeln
2-3 Stängel frischer Dill
ein paar Blättchen Zitronenmelisse oder Minze
1 kleine gelbe Peperoni
1 Esslöffel Naturjoghurt
etwas Zitronensaft (ca. von 1/2 Zitrone)
Salz
weißer Pfeffer

zutaten_ziegenfrischkäse-dip

Wir fangen mit dem Gurkenraspeln in einer separaten Schüssel an und lassen die Raspel ZB in einem Sieb etwas abtropfen.

In unserer Hauptschüssel haben wir schon einmal den Ziegenkäse. Dazu fügen wir dann nach und nach alle weiteren Zutaten; allerdings müssen die erst alle richtig geschnibbelt werden:
die Frühlingszwiebeln in kleine Scheibchen, den Dill und die Zitronenmelisse hacken, sowie die Peperoni in ganz feine Scheibchen schneiden.

Dill_Ziegenkäse_Jogurth

Am besten testet ihr die Schärfe erst einmal bevor Ihr sie verarbeitet und dosiert dann weise. Ist sie zum Beispiel nur leicht scharf, können ruhig 6-10 Scheibchen in die Schüssel. Ist sie eher scharf oder sogar sehr scharf, würde ich kleinere Würfel schneiden und nur 1/2 Teelöffel davon verarbeiten. Durch die Peperoni soll lediglich eine leichte frische Schärfe in den Dip. Wir wollen den Dip auf keinen Fall zu scharf würzen, das würde den feinen Geschmack von Ziegenkäse und Gurke erschlagen.

peperoni_masse_gurke

Alles in die Schüssel und einmal kräftig durchrühren. Je nach Konsistenz Zitronensaft und Joghurt hinzufügen. Achtung nicht zu flüssig werden lassen, wir machen keine Kaltschale sondern einen Dip. Abschliessend würzen wir mit Salz und etwas weißem Pfeffer. Rühren weiter, lassen etwas ziehen und testen noch einmal.
Habt ihr nach dem Ziehen und Abschmecken das Gefühl er schmeckt noch nicht ganz rund? Dann hilft vielleicht ein kleines Löffelchen Honig.

Kreativer Wiesn Countdown – Dirndl Tipps mit Stil

Der letzte heiße Sommertag ist vorbei. Und für die meisten Menschen in Deutschland kommt der Herbst. Dicht gefolgt vom Winter. Nur die Münchner haben so eine Art Schonzeit, denn sie haben noch die Wiesn dazwischen geschoben und verlängern sich klever die schönsten Tage des Jahres. Aber dieses Event will gut vorbereitet sein! Denn wenn Tracht, dann bitte mit Stil.

Als Ur-Münchnerin stelle ich euch heute ein paar hilfreiche Dirndl Tipps zusammen:

  1. Der Kauf des BASIC Teils – das DIRNDL:
    Ein Dirndl kann man mittlerweile schon ab 49,99 € im Aldi kaufen. Genauso gut kann man im Loden-Frey locker mehrere Tausend Euro für ein herrliches Outfit hinlegen. Jedem das seine.
    Ich finde es immer spannend aus wenig viel zu zaubern, geschmackvoll versteht sich. So habe ich eines meiner Lieblings-Dirndl vor vielen Jahren um die 60 Mark in einem Second Hand Laden gekauft. Das ist ein altes “Original Steindl” Dirndl in dunkelblau mit weißen Streu-Blümchen drauf. Gepasst hat es eigentlich nicht, aber das habe ich dann eben enger genäht, etwas gekürzt und den Ausschnitt ein kleines bisserl erweitert.CONCUELA DIRNDL Wiesn 2015
    Ladies ich weiß: ihr zeigt alle gern Bein und denkt, es ist vielleicht sexy, aber ein Dirndl endet niemals über dem Knie. Wirklich nie. Das sieht nicht schön aus und erinnert noch am ehesten an eine Pornofilm-Darstellerin und nicht an eine Dame in Tracht.Auf die Wiesn kann man sogar ganz besonders gut ein einfaches Baumwoll-Dirndl anziehen, ist es doch am Ende meistens eine ziemliche Sauerei. Der Rock putzt die Bank, auf der Schürze landet alles was nicht mehr auf die Bierbank passt und im Zweifel schüttet einem die Bedienung noch schnell die Schweinsbraten-Sauce auf den Ärmel. Danach alles ab in die Waschmachine.
  2. Die Schürze
    Beim Kauf eines neuen Dirndls ist die Schürze meistens passend dabei. Im Second Hand Laden eher nicht; da ist guter Rat teuer.
    Die Schürze endet ein paar Zentimeter über dem Rocksaum. Das heißt ein bisschen Dirndl-Stoff ist am unteren Rand zu sehen. Sie sitzt genau in der Taille, nicht unterm Busen und auch nicht in der Hüfte. Zudem gibt es auch bei Schürzen Größen. Was bedeutet das: eine Schürze hat eine gewisse Breite in der Taille. Im Optimalfall ist sie so breit, dass man links und rechts der Schürze wieder ein kleines bisschen Dirndl sieht. Sie ist also mathematisch gesehen auf jeden Fall mindestens 2 cm weniger als der halbe Taillen-Umfang.
    Design-technisch kann man mit der Schürze viel erreichen. Eleganter wirken Seiden oder Taftschürzen. Bodenständiger die Baumwoll-Schürzen. Schön ist oft ein bisschen Kontrast zum Dirndl, also eine andere Farbe – aber auch hier vertraue ich auf Euren Geschmack. Wer verschiedene Stoffarten miteinander mixt, sollte vorsichtig sein, dass es nicht zusammen geschustert wirkt.
  3. Die Bluse
    Die meisten Dirndl sind normalerweise ärmellos und mit relativ großem Balkonette Ausschnitt; das bedeutet man trägt eine Bluse drunter. Ausnahme bilden Mieder mit Ärmeln, da braucht es in der Regel keine Bluse.
    Stilecht bayrisch ist immer: Bluse erstmal ja, weiß, kein Carmen-Ausschnitt und vielleicht auch nicht unbedingt schwarze Spitze mit Swarovski Brillanten. Aber das wäre dann wieder Geschmackssache. Insider-Tipp: aus den Designer Trachten Lookbooks 2015 geht klar die weiße Spitzenbluse als It-Piece dieser Saison hervor.
    So habe ich mein altes Waschdirndl dieses Jahr mit der “Gottseidank”-Spitzenbluse aufgepeppt.
  4. Der BH
    Der darf eng sein, unterstützen und ordentlich pushen. Also hochschnallen die Gaudi-Nockerln. Aber auch hier gilt, bitte alles in Maßen die Damen – wir haben doch Stil!
  5. Die Schuhe
    Wer mich auf der Wiesn sieht und ungläubig zu Boden blicken sieht, erwischt mich wahrscheinlich dabei wie ich irrwitzig zur Tracht kombiniertes Schuhwerk beobachte. Hierunter fallen zum Beispiel Chucks, Adidas Superstar (auch wenn die Streifen zum Dirndl passen), Gladiatoren-Sandalen und Cowboy Stiefel. Und ja, ich habe das alles wirklich schon gesehen.
    Es müssen ja nicht gleich die leider oft plump wirkenden Damen-Haferlschuhe sein, aber vielleicht ein paar coole Pumps oder stylische Mary Janes passen gut und runden das Outfit besser ab als Sneakers.
  6. Die Landhausmode
    lassen wir einfach da im Laden hängen. Wir kaufen sie nicht, wir brauchen sie nicht. Haben sie nie gebraucht und werden sie auch nie brauchen.
  7. Die Accessoires
    Als Pfingstochsen bezeichnet der Bayer übermäßig schwer geschmückte Herrschaften. Das kann in manchen Fällen sogar extrem unpraktisch werden – wenn man sich beim Schunkeln mit den Ohrringen im Nachbarn verhakt oder beim Händewaschen die Armbänder im Ausfluss landen. Weniger ist mehr, und wenns zum Outfit passt umso besser. CONCUELA hat hier ein paar Accessoires die den Wiesn Look 2015 vollenden:
    Ohrringe, Armbänder, Ketten und eine ganz besonders süße Bambi-Handytasche.
    Breznarmband hellblauhirsch
    Handytasche Bambi gold mint türkis Concuelabreznohrringe
    Viel Spaß auf der Wiesn und ich freu mich auf eure Kommentare!



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Dreierlei Dips mit gegrilltem Fladenbrot – Teil 1 Der Tomaten-Dip

Kennt man: Grillfest-Einladung und jeder bringt was mit. Verschiedenste Salate, Baguette, Fleisch – jeder sein eigenes, Würstchen, Kuchen. Da ich aber zunehmend Mitleid mit den armen Schlachtviechern habe, kreiere ich gern Alternativen, die so lecker sind, dass man das Fleisch garnicht mehr viel vermisst. Ich bin also kein militanter Vegetarier-Missionar, sondern eher eine Crossover-Küchenfee mit tierfreundlichen Hintergedanken.

Die Mission heute: 3 Dips mit knusprig gegrilltem Fladenbrot.

Bevor wir die Dip-Welt neu erfinden, kurz zum Fladenbrot: es möge doch bitte platt, dünn und labberig sein, für die Münchner, am Besten beim Fladenbrot Dealer #1 in der Karlstraße zu erstehen. Ein Lappen kostet 30 Cent und ist in etwa so groß wie eine Pizza. Die kann man dann ganz kurz auf den Grill legen und binnen Sekunden werden sie herrlich knusprig. Eine konzentrierte Unterhaltung nebenher sollte vielleicht nicht unbedingt stattfinden, sonst hat man blitzschnell schwarze Knusperteile in der Kohle.
Und ist mal grad kein Grillfest in der Nähe, legt man selbige einfach kurz in den Ofen (Grillrost nicht Blech), Umluft 140 Grad.

Endlich zu den Dips und der Rahmensituation: Ein Samstag-Nachmittag, 2 Mädels, 1 Flasche Prosecco, zig Probierlöffel, Probier-Fladenbrot und 3 Dips:

  • Tomaten-Dip
  • Guacamole
  • Gurken-Dill-Ziegenfrischkäse

 

Teil 1 – Der Tomaten-Dip

tomaten-dip-weckglas

Schwierigkeitsgrad: mittel – hoch. Denn ich finde einen richtig leckeren Tomaten-Dip zuzubereiten, dessen Konsistenz weder zu flüssig noch zu stückig ist, geschmacklich rund und frisch, ist garnicht so leicht. An diesem Tag waren die Geschmacks-Götter in meiner Küche versammelt und das Ergebnis habe ich sorgsam für euch dokumentiert und als Rezept aufbereitet.

 

ZUTATEN

tomaten-dip-zutaten-pinienkerne

 

– 10-12 kleine geschmackvolle rote Strauch-Tomaten oder Dattel-Tomaten
– 2-3 in Öl eingelegte Stücke getrocknete Tomaten mit Öl
– 1 Esslöffel Olivenöl
– 1 Knoblauchzehe (Brunoise)
– 1-2 Esslöffel stückig geschnittene Tomaten aus der Dose (Passata geht auch, aber Achtung flüssig)
– 2-3 Zweiglein frischen Thymian (nur die Blätter verwenden)
– 1 gute Hand voll frisches Basilikum
– 1 Stängel frische Petersilie

– 1 Handvoll Pinienkerne
– 1 EL Honig

– Orangensaft
– Salz, Pfeffer
– 1 Teelöffel Tomatenmark
– 1-2 Teelöffel rotes Pesto zum Abschmecken

 

Und los gehts: Tomaten achteln, also in kleine Stückchen schneiden und etwas abtropfen lassen. Darauf achten, dass nicht zuviel aus dem Inneren der Tomaten (wässrig mit Kernen) in den Dip kommt, sonst könnte er zu flüssig werden. Je kleiner die Tomaten desto besser. Auch die getrockneten Tomaten in kleine Stückchen schneiden, ruhig etwas (2 TL) von dem Öl mit in den Dip geben.
Die Kräuter von den Stängeln zupfen und grob schneiden. Alles in eine Schüssel geben.

Jetzt in einer beschichteten Pfanne die Pininenkerne auf mittlerer Hitze (ohne Öl) heiss werden lassen und aufmerksam beobachten. Sobald sie sich bräunlich verfärben, den Löffel Honig hinzu geben, Hitze reduzieren oder ganz ausschalten und die Kerne mit dem Honig verrühren und ständig weiterrühren bis die Konsistenz etwas zäher wird. Dann spätestens vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

 

Wir widmen uns wieder der Schüssel und fügen das Olivenöl, Knoblauch-Würfelchen, Tomatenmark, die Dosen-Tomaten, etwas rotes Pesto sowie etwas Salz und Pfeffer hinzu.
Wenn die Pininenkerne abgekühlt sind, auch diese in die Schüssel geben und je nach Konsistenz des Dips vorsichtig etwas Orangensaft einrühren. Jetzt alles nochmal ordentlich verrühren und abschmecken.

tomaten-dip-orangensaft

 

Der Tomaten-Dip schmeckt super auf knusprigem Brot (Bruschetta-Alternative), aber auch wunderbar zu gegrilltem FLeisch und Pommes.

Der ultimative Pack-Guide inkl Checkliste

frassino lago panorama

Laghetto del Frassino

 

Ich plaudere mal ein bisschen aus dem Nähkästchen und muss gestehen, ich brauche immer eine kleine gefühlte Ewigkeit zum Packen. Selbst wenn es nur ein kurzer Wochenend-Trip ist, muss ja wohl gut überlegt sein, was in den schicken (aber doch knappen) Weekender gequetscht wird und was daheim bleiben muss.

Schon gefühlte 100 Mal hatte ich fest vor, mir tatsächlich eine Liste zu schreiben. Nie in die Tat umgesetzt. Und jedes Mal gehts wieder von vorn los: Unterwäsche – ja lieber ein paar mehr .. Warte mal welche BH´s brauch ich denn. Ja das kommt darauf an, welche Klamotten bzw Outfits dabei sind. Also Gedanken weg von der Unterwäsche, die zu diesem Zeitpunkt halb fertig bereit liegt und schwupps sind wir beim Pack-Zeitfresser Nummer 1. Die Klamotten Auswahl. Diese wiederum richtet sich nach vielen verschiedenen Parametern, die da wären: Zielort/ Land, Wetter, geplante Aktivitäten (schickes Dinner in Florenz oder eher Surfen in Bali), Reise-Zeitraum und zu guter letzt die Begleitung. Was wiederum dazu führt, das man erstmal schnell das lokale Wetter checkt und schon schnappt die Falle zu. Man hat binnen 5 Minuten sein Handy wieder in der Hand. Achtung, jetzt bitte nicht ablenken lassen und schnell mal Instagram hochscrollen. Handy weglegen und weiterpacken, Herrschaften.

Back on track entscheiden wir uns für Tagesoutfits und Abendoutfits und bauen drum herum. Wir packen also Outfit für Outfit. Ein schönes Beispiel von letzter Woche: der Gardaseettrip mit 4 Freundinnen. Tagesoutfit Brokatkleid mit Spitzen-Bralet und Sandalen, Schmuck: roségoldene Armbänder mit Anker und Münzen sowie goldene kleine Initialen Ohrringe; Handtasche leger: Stoffbeutel in blass-rot und Ray-Ban rosé verspiegelt. Die Profis packen jetzt noch ein wärmendes Etwas dazu, falls es etwas frischer wird. Outfit #1 komplett. Weiter gehts mit dem Dinner Outfit: langes Ethno Kleid mit Wedges und ergänzend zum Schmuck noch ein breiter goldener Armreif, Jeansjacke (die übrigens auch zum Tages-Dress passt), gleiche Handtasche. Das könnte jetzt unendlich so weitergehen, aber das Prinzip ist klar: zu einem Outfit gleich alles dazulegen inklusive Tasche, Schmuck, Sonnenbrille, Schuhe und Jacke (evtl Strumpfhose etc).

Wenn ihr jetzt schlimmes befürchtet, so mag das teilweise stimmen, denn wer jetzt hier 6 komplett unterschiedliche Outfits zusammen stellt, dauert das und braucht zudem viel Platz. Also möge man sich für Outfits entscheiden die eine Tasche und/oder Schuhe gemein haben, man wähle wohlbedacht eine Jacke die zu allem passt und so weiter.

An dieser Stelle ein paar Insider Tipps: Wedges oder Sandalen in Tönen kaufen die sich anpassen, zum Beispiel hellgrau, nude, mattgold – mit dem kleinen Extra, dass sie optisch das Bein verlängern. Für Handtaschen gilt: Klassiker funktionieren immer und lassen sich meistens beliebig kombinieren, werten jedes Outfit auf und kann man viele Jahre tragen, sind also eine Investition.

Waren wir konsequent, haben wir jetzt die Kleidung inkl Schuhe, Handtaschen, Schmuck, Sonnenbrille und Jacke/n. Jetzt kommen die Extras, die man gern mal vergisst: Badesachen (Flip-Flops, Hut und Tuch nicht vergessen), Schlafsachen (hier kommt der Parameter Begleitung ins Spiel), Sportsachen (auch wieder bitte jeweils im Outfit denken) und ein Tuch oder Schal (vielseitig einsetzbar).

Weiter gehts mit nützlichem technischen. Wir brauchen Ladekabel fürs Handy, Headset, evtl Laptop mit Kabel (Passwörter alle im Kopf oder dabei) und jetzt mal ganz ehrlich keine Kamera, oder? Man hat ja sein Smartphone. Und na, wer denkt dran? Einen Adapterstecker passend zum Land.

Dann noch den Beautykram; zu unterteilen in Körper (Duschgel, Shampoo, Conditioner, Bodylotion, Sonnencreme, Aftersun, OB´s), Schminksachen (wer garantiert nichts vergessen will packt nach dem letzten Mal schminken zu Hause Artikel für Artikel direkt in den Schminkbeutel – dann ist sicher alles dabei; hier nicht das Abschminkzeug vergessen), Haare (Bürste, Kamm, Glätteeisen) und Zähne (Zahnbürste, -pasta, -seide). Vollprofis und Hypochonder gehen jetzt in die medizinische Abteilung weiter: Kontaktlinsen, -Flüssigkeit und Schälchen sowie eine kleine Reiseapotheke vielleicht. Jetzt wird die Vergangenheit aufgearbeitet, denn schon im Skilager hätte ich mit der Ausstattung die mir meine Mutter mitgegeben hat problemlos einen offenen Bruch versorgen können. Das waren ca. 2 Kilo mit Tropfen für allesmögliche, Salben für dies und jenes, ein bisschen Verbandzeug, Tabletten für schlimme und leichte Halsschmerzen, Schmerzmittel für stark, mittel und leicht, Fieberthermometer, Nasenspray und ich hör jetzt auf, vollständig krieg ich das sowieso nicht mehr hin. Um es abzukürzen: die (stark) abgespeckte und durchaus sinnvolle Version ist diese: Ibuprofen (gegen alle Schmerzen), Pflaster, Blasenpflaster, kleines Wunden-Desinfektionsspray, Nasenspray (Klimaanlagen können echt gemein sein) und Ohropax. Das genügt in 95% aller Fälle, denn habe ich etwas schlimmeres (z.B. oben erwähnten offenen Bruch) suche ich in der Regel einen Arzt auf.

Jetzt zu fröhlicheren Themen, die Unterhaltung. Vielleicht noch ein Buch, Zeitschrift, Frisbee, Kartenspiel. Und abschliessend sollte man sich kurz Gedanken machen, wie und womit man bezahlen möchte. Das heisst eventuell vorab Devisen bestellen (das dauert oft 1-3 Tage) und die Kreditkarte nicht vergessen. Reiseunterlagen und Ausweis oder Pass sind manchmal auch hilfreich, vor allem in fernere Gebiete.

Ich hoffe ich hab nichts vergessen 🙂