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Kreativer Wiesn Countdown – Dirndl Tipps mit Stil

CONCUELA DIRNDL Wiesn 2015

Der letzte heiße Sommertag ist vorbei. Und für die meisten Menschen in Deutschland kommt der Herbst. Dicht gefolgt vom Winter. Nur die Münchner haben so eine Art Schonzeit, denn sie haben noch die Wiesn dazwischen geschoben und verlängern sich klever die schönsten Tage des Jahres. Aber dieses Event will gut vorbereitet sein! Denn wenn Tracht, dann bitte mit Stil.

Als Ur-Münchnerin stelle ich euch heute ein paar hilfreiche Dirndl Tipps zusammen:

  1. Der Kauf des BASIC Teils – das DIRNDL:
    Ein Dirndl kann man mittlerweile schon ab 49,99 € im Aldi kaufen. Genauso gut kann man im Loden-Frey locker mehrere Tausend Euro für ein herrliches Outfit hinlegen. Jedem das seine.
    Ich finde es immer spannend aus wenig viel zu zaubern, geschmackvoll versteht sich. So habe ich eines meiner Lieblings-Dirndl vor vielen Jahren um die 60 Mark in einem Second Hand Laden gekauft. Das ist ein altes “Original Steindl” Dirndl in dunkelblau mit weißen Streu-Blümchen drauf. Gepasst hat es eigentlich nicht, aber das habe ich dann eben enger genäht, etwas gekürzt und den Ausschnitt ein kleines bisserl erweitert.CONCUELA DIRNDL Wiesn 2015
    Ladies ich weiß: ihr zeigt alle gern Bein und denkt, es ist vielleicht sexy, aber ein Dirndl endet niemals über dem Knie. Wirklich nie. Das sieht nicht schön aus und erinnert noch am ehesten an eine Pornofilm-Darstellerin und nicht an eine Dame in Tracht.Auf die Wiesn kann man sogar ganz besonders gut ein einfaches Baumwoll-Dirndl anziehen, ist es doch am Ende meistens eine ziemliche Sauerei. Der Rock putzt die Bank, auf der Schürze landet alles was nicht mehr auf die Bierbank passt und im Zweifel schüttet einem die Bedienung noch schnell die Schweinsbraten-Sauce auf den Ärmel. Danach alles ab in die Waschmachine.
  2. Die Schürze
    Beim Kauf eines neuen Dirndls ist die Schürze meistens passend dabei. Im Second Hand Laden eher nicht; da ist guter Rat teuer.
    Die Schürze endet ein paar Zentimeter über dem Rocksaum. Das heißt ein bisschen Dirndl-Stoff ist am unteren Rand zu sehen. Sie sitzt genau in der Taille, nicht unterm Busen und auch nicht in der Hüfte. Zudem gibt es auch bei Schürzen Größen. Was bedeutet das: eine Schürze hat eine gewisse Breite in der Taille. Im Optimalfall ist sie so breit, dass man links und rechts der Schürze wieder ein kleines bisschen Dirndl sieht. Sie ist also mathematisch gesehen auf jeden Fall mindestens 2 cm weniger als der halbe Taillen-Umfang.
    Design-technisch kann man mit der Schürze viel erreichen. Eleganter wirken Seiden oder Taftschürzen. Bodenständiger die Baumwoll-Schürzen. Schön ist oft ein bisschen Kontrast zum Dirndl, also eine andere Farbe – aber auch hier vertraue ich auf Euren Geschmack. Wer verschiedene Stoffarten miteinander mixt, sollte vorsichtig sein, dass es nicht zusammen geschustert wirkt.
  3. Die Bluse
    Die meisten Dirndl sind normalerweise ärmellos und mit relativ großem Balkonette Ausschnitt; das bedeutet man trägt eine Bluse drunter. Ausnahme bilden Mieder mit Ärmeln, da braucht es in der Regel keine Bluse.
    Stilecht bayrisch ist immer: Bluse erstmal ja, weiß, kein Carmen-Ausschnitt und vielleicht auch nicht unbedingt schwarze Spitze mit Swarovski Brillanten. Aber das wäre dann wieder Geschmackssache. Insider-Tipp: aus den Designer Trachten Lookbooks 2015 geht klar die weiße Spitzenbluse als It-Piece dieser Saison hervor.
    So habe ich mein altes Waschdirndl dieses Jahr mit der “Gottseidank”-Spitzenbluse aufgepeppt.
  4. Der BH
    Der darf eng sein, unterstützen und ordentlich pushen. Also hochschnallen die Gaudi-Nockerln. Aber auch hier gilt, bitte alles in Maßen die Damen – wir haben doch Stil!
  5. Die Schuhe
    Wer mich auf der Wiesn sieht und ungläubig zu Boden blicken sieht, erwischt mich wahrscheinlich dabei wie ich irrwitzig zur Tracht kombiniertes Schuhwerk beobachte. Hierunter fallen zum Beispiel Chucks, Adidas Superstar (auch wenn die Streifen zum Dirndl passen), Gladiatoren-Sandalen und Cowboy Stiefel. Und ja, ich habe das alles wirklich schon gesehen.
    Es müssen ja nicht gleich die leider oft plump wirkenden Damen-Haferlschuhe sein, aber vielleicht ein paar coole Pumps oder stylische Mary Janes passen gut und runden das Outfit besser ab als Sneakers.
  6. Die Landhausmode
    lassen wir einfach da im Laden hängen. Wir kaufen sie nicht, wir brauchen sie nicht. Haben sie nie gebraucht und werden sie auch nie brauchen.
  7. Die Accessoires
    Als Pfingstochsen bezeichnet der Bayer übermäßig schwer geschmückte Herrschaften. Das kann in manchen Fällen sogar extrem unpraktisch werden – wenn man sich beim Schunkeln mit den Ohrringen im Nachbarn verhakt oder beim Händewaschen die Armbänder im Ausfluss landen. Weniger ist mehr, und wenns zum Outfit passt umso besser. CONCUELA hat hier ein paar Accessoires die den Wiesn Look 2015 vollenden:
    Ohrringe, Armbänder, Ketten und eine ganz besonders süße Bambi-Handytasche.



    Viel Spaß auf der Wiesn und ich freu mich auf eure Kommentare!

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